Innovation

Seit 2001 wurden vier neue Frédérique Constant Manufakturkaliber entwickelt, produziert und auf dem Markt eingeführt. Seit der Einführung des Heart Beat Manufakturkalibers zählt Frédérique Constant zu der kleinen exklusiven Gruppe der Schweizer Uhrenmanufakturen, die ihre Kaliber selbst herstellen. In der hohen Uhrmacherkunst zählt ein Manufakturkaliber zu den Errungenschaften überhaupt.
Für sein Heart Beat Manufakturkaliber sicherte sich Frédérique Constant ein Patent.

HEART BEAT MANUFACTURE


Die Idee eines Heart Beat-Kalibers wurde erstmals im Oktober 2001 diskutiert. Drei Monate später wurden umfassende Forschungsarbeiten durchgeführt und mit den verschiedenen Parteien intensiv besprochen, bevor im April 2002 die ersten CAD-Formen entstanden. Im Dezember 2002 war der erste handgefertigte Prototyp fertig. Im Februar 2003 wurden einige Änderungen vorgenommen und der zweite Prototyp ging in Produktion. Im Mai 2003 lag der zweite Prototyp auf dem Tisch. Im Oktober 2003 wurde mit der Produktion 0 begonnen. Im November schließlich folgten Verzierung, Gravur und Dokumentierung.

Im Januar 2004 wird das brandneue Heart Beat-Kaliber in Genf der Fachpresse vorgestellt. An der BaselWorld 2004 wird es dem Fachhandel vorgestellt zusammen mit der neuen Heart Beat-Kaliber Kollektion. Im Juni 2004 werden die ersten Uhren ausgeliefert.

Frédérique Constant hat für das neue Design des Heart Beat-Kalibers einen umfassenden Patentschutz beantragt. Zudem läuft ein Verfahren zur internationalen Designregistrierung verschiedener Designelemente des Werks sowie der kommenden mit dem Heart Beat-Kaliber ausgestatteten Kollektion. Und schließlich wurde Frédérique Constant Heart Beat als Handelsmarke von Frédérique Constant eingetragen.


TOURBILLON MANUFACTURE



Basel, April 2008: Frédérique Constant präsentiert eine Weltpremiere: Armband-Tourbillon mit Silizium-Ankerrad. Auf der Basis seines preisgekrönten „Heart Beat“ Manufakturkalibers entwickelten die Uhrmacher von Frédérique Constant ein eigenes Tourbillon, das über eine Reihe einzigartiger Merkmale verfügt:

  • Silizium-Ankerrad
  • Smart Weight Balancing (Exakte Massebalance)
  • Schnellschwinger mit vier Hertz Unruhfrequenz
  • Individuell nummerierter Tourbillonkäfig

Dank dieser Vorzüge eignet sich das Silizium-Ankerrad -verglichen mit den üblichen Exemplaren aus Stahl- ganz besonders zur Verwendung in Tourbillons. Seine geringere Masse sowie die minimale Reibung führen zu einer deutlich besseren Energiebilanz. Das Frédérique Constant-Armbandtourbillon mit Silizium-Ankerrad besitzt in den Flachlagen Zifferblatt oben und unten eine Unruh-Amplitude von über 300 Bogengraden. Auch in der hängenden Position mit der Krone unten beträgt die Unruh-Amplitude über 275 Bogengrade. Und damit wird die diesbezügliche Leistung anderer High-End Tourbillons deutlich übertroffen.


Smart Weight Balancing (Exakte Gewichtsverteilung)
Der Käfig des Frédérique Constant-Tourbillons besteht aus 80 Komponenten. Jede davon wird mit minimaler Toleranz und einer Präzision von ein bis zwei Tausendstelmillimetern gefertigt. Die meisten davon entstehen bei Frédérique Constant in Plan-les-Ouates unter Verwendung eines ultra-präzisen, computergesteuerten Fertigungszentrums. Diese Spezial-Maschine der neuesten Generation arbeitet mit einer Toleranz von einem Tausendstelmillimeter auf der X- und Y-Achse sowie zwei Tausendstelmillimetern auf der Z-Achse. Weil es selbst mit derart hoher Präzision unmöglich ist, die Masse der einzelnen Teile absolut gleichmäßig zu verteilen, haben die Techniker und Uhrmacher von Frédérique Constant das so genannte „Smart Screw”-System ersonnen, welches sich außen an einer Seite des Tourbillonkäfigs befindet. Hierdurch lässt sich der Käfig exakt ausbalancieren, was für die einwandfreie Funktion eines Tourbillons unerlässlich ist. Frédérique Constant stellt die Basis des Drehgestells so her, dass sie auf der dem „Smart Screw“-System gegenüber liegenden Seite ein leichtes Übergewicht aufweist. Bei der späteren Feinstellung sorgt ein erfahrener Uhrmacher dafür, dass der Schwerpunkt des Tourbillonkäfigs genau in sein Zentrum wandert. Diese schwierige Aufgabe gelingt durch die Befestigung winziger Metallringe mit Hilfe von zwei kleinen Schrauben. In der Regel verlangt der akribische Balanceakt nach etwa acht Stunden konzentrierter Arbeit.

Schnellschwinger  
Die Unruh des Frédérique Constant-Tourbillons schwingt mit einer Frequenz von vier Hertz. Mit anderen Worten: Sie vollzieht stündlich 28.800 Halbschwingungen. Somit rückt das Räderwerk jeden Tag 691.200 Mal vor. Summa summarum lassen sich in vier Jahren mehr als eine Milliarde Kraftstöße zählen.
Im Gegensatz dazu besitzen viele der marktüblichen Tourbillons eine Unruhfrequenz von drei Hertz.
Beim neuen Tourbillon Frédérique Constant bewirkt das Plus an stündlichen Halbschwingungen eine größere Ganggenauigkeit. Außerdem ist das Kaliber weniger anfällig gegenüber Lageveränderungen.
SILICIUM MANUFACTURE


Für Gangabweichungen mechanischer Uhren gibt es zahlreiche Gründe. Zu den besonders gravierenden zählt die Erdanziehungskraft. Sie entfaltet ihrer schädliche Wirkung allerdings nur in der senkrechten Lage einer Uhr . Und zwar dann, wenn sich der Schwerpunkt von Unruh und Unruhspirale nicht exakt im Zentrum der Unruhwelle befindet. In diesem Fall gibt es keine Stelle am Unruhreif, welche beharrlich dem Erdmittelpunkt entgegen strebt. Durch gewissenhafte Regulierung lässt sich dieses leidige Problem für eine begrenzte Zeit aus der Welt schaffen. Aber irgendwann kehren beinahe zwangsläufig jene Schwerpunktfehler zurück, welche die Unruhrotationen beschleunigen oder bremsen. Das wiederum stört die Präzision. 
Selbst bei gewissenhaftester Feinstellung eines Uhrwerks lässt sich besagte Problematik niemals dauerhaft aus der Welt schaffen. Aber ein Tourbillon vermag Fehler dieser Art zu kompensieren. Bei ihm sind Unruh, Unruhspirale und Hemmung in einem Drehgestellt montiert, welches innerhalb einer Minute um die eigene Achse rotiert. Auf diese Weise holt es Sekundenbruchteile, die zum Beispiel in der ersten Hälfte einer Minute verloren gehen, in der zweiten wieder auf. Somit ergibt sich in senkrechter Position der Uhr das gewünschte Nullsummenspiel.

Allerdings bedingt der hierfür erforderliche Mechanismus einen ungemein hohen technischen und handwerklichen Aufwand. Sämtliche Komponenten müssen mit einem Optimum an Präzision gefertigt werden. Die Montage und Regulierung des Ganzen sind nicht minder anspruchsvoll. Deshalb können nur wenige außerordentlich befähigte Uhrmacher Tourbillons herstellen. escapement must keep the balance-spring winding and unwinding. For most of watch-making history, these requirements have involved considerable friction in the escapement. The teeth of the escapement wheel are powered by the main spring power source, and they actually slide against the ratchet teeth before they lock; this is the friction which kicks the anchor but which requires lubrication. In a modern escapement, the teeth of the ratchet are made of very hard and very polished stone, but lubrication is still essential. The ticking sound of a Frédérique Constant watch is the sound of the balance-spring gear and escapement teeth locking into with each other. If the lubrication fails (through age-related thinning or drying) then the escapement can suffer damage and metal parts will require replacement. The increased reliability of modern watches is due primarily to the higher quality oils used to lubricate the escapement. Typically, a mechanical calibre needs to be cleaned and re-oiled every four years.

Individuell nummeriert
Eine weitere Besonderheit besteht in der individuellen Nummerierung jedes Drehgestells. Während der Fertigung wird die winzige Deckplatte im Zentrum des Drehgestells fortlaufend mit den Nummern 1 bis 188 versehen. Diese Zahl korrespondiert mit der gleichfalls individuellen Nummerierung auf dem Gehäuse Zahl entspricht zum einen der limitierten Serie der Limited Edition Zahl auf dem Gehäuse, was die Verbindung von Kaliber und Gehäuse einzigartig macht.  

Das neue, auf 118 Exemplare limitierte Tourbillon von Frédérique Constant lässt sich durch einen großen Zifferblattausschnitt bei der „6“ bei seinen unermüdlichen Rotationen im Dienste der präzise gemessenen Zeit beobachten. Ein auf der Welle des Tourbillonkäfigs montierter Sekundenzeiger kann als weiteres Indiz der hohen Ganggenauigkeit gelten.

Das Frédérique Constant-Tourbillon besitzt eine „Incabloc“-Stoßsicherung. Sie befindet sich im Zentrum des Drehgestells, federt radiale oder axiale Stöße ab und wirkt so Beschädigungen des kostbaren Mechanismus zuverlässig entgegen.

Neben dem Tourbillon-Mechanismus verfügt das neue Kaliber über eine Tag-Nacht-Indikation. Selbstverständlich werden Teile des komplexen Uhrwerks sorgfältig finissiert. Darunter versteht Frédérique Constant Genfer Streifen, Perlage, Kanten-Anglierung, Rhodinierung aller Brücken und gebläute Stahlschrauben.